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Einnahme von Pilzerzeugnissen

02. Juni 2026

Einnahme von Pilzerzeugnissen

Quelle: Ich
Man kann sich auf verschiedene Weise die wertvollen Inhaltsstoffe der Vitalpilze zunutze machen. Im Folgenden eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten

Frischpilze

Die einfachste Art von den wertvollen Inhaltstoffen der Pilze zu profitieren ist natürlich die Verwendung in der Küche. Viele Vitalpilze sind nämlich nicht nur gesund, sondern auch ein kulinarisches Highlight. Hierzu zählen insbesondere der Shiitake, der Igelstachelbart und der Austernpilz.

Pulver

Für die medizinische, vorbeugende Anwendung ist es nötig, Pilze täglich über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten einzunehmen. Dabei sollten täglich etwa 3g Pulver (entspricht ca. 30g Frischpilz) konsumiert werden. Das erreicht man am besten durch die Einnahme von Pilzpulver, also dem pulverisierten Fruchtkörper. Pilze wie Reishi oder Chaga mit ihrer etwas bitteren Note, kann man gut als Tee oder Zusatz zum Kaffee trinken. Ein Tee von Austernpilz oder Shiitake schmeckt da schon gewöhnungsbedürftiger! Für solche, die den Pilzgeschmack eher störend empfinden gibt es die Möglichkeit, das Pulver in Kapseln abgefüllt einzunehmen. So lässt sich auch die Menge gut dosieren.

Extrakt

Gerade für die Vorsorge empfiehlt sich die Einnahme des Pilzpulvers vom ganzen Pilzkörper. So profitiert man von allen Inhaltsstoffen des Pilzes. Es gibt aber auch Situationen in denen man nur bestimmte Inhaltsstoffe (etwa die Beta Glucane) in erhöhter Konzentration anwenden möchte (etwa in der Mykotherapie). Hier bietet sich der Extrakt an.

Es gibt zwei Arten von Extrakten. Zum einen, wenn Pilzpulver extrahiert wird (Wasser, Wasserdampf, Alkohol) und dann die gelösten Stoffe wieder mit dem Trester, aus dem sie extrahiert wurden, vermischt und getrocknet werden. Es handelt sich dann wieder um Pilzpulver vom ganzen Fruchtkörper, jedoch liegen die wasser- (bzw. alkohol-)löslichen Stoffe in einer für den Körper leicht verfügbaren Form vor. Außerdem wurde das Pilzmaterial erhitzt und ist dadurch für viele leichter verträglich. Rohe Pilze enthalten je nach Art eine gewisse Menge an Leukinen. Diese verursachen ab einer bestimmten Konzentration Magenbeschwerden. Da Leukine Eiweise sind, werden sie beim Erhitzungsvorgang zerstört. Es ist noch nicht geklärt inwieweit auch der Trocknungsvorgang diese Eiweise zerstört, daher ist es für empfindliche Menschen immer sicherer, erhitztes Material zu sich zu nehmen.

Die zweite Art der Extraktion trennt nach der Extraktion den Trester von den extrahierten Inhaltsstoffen. Diese werden getrocknet und es bleibt ein Extrakt übrig, in dem bestimmte Inhaltsstoffe in hochkonzentrierter Form vorliegen. Meist muss dem Rückstand noch ein Füllmittel hinzugegeben werden, da manche Stoffe nicht trocknen, sondern als klebriger Rückstand niederschlagen. Das Füllmittel saugt diese Stoffe auf und es ergibt sich ein abfüllbares Pulver. Bei dieser Extraktionsmethode verliert man die unlöslichen Bestandteile, dafür ist die Wirkung viel spezifischer. Solche Extrakte sollten in Absprache mit einem Mykotherapeuten, bzw. Arzt eingenommen werden.